Ein Blick zurück…

Am 03. März 2012 um 12.43 Uhr mitteleuropäische Zeit setzen wir unsere Füße wieder auf deutschen Boden. Die Gefühle, die wir haben, sind nur schwer beschreibbar. Nach der wie immer spannenden Warterei auf unser Gepäck treten wir in Düsseldorf durch die Schiebetür, die fast symbolisch wie eine sich öffnende Wand zwischen wehmütigen Gedanken an das Ende einer traumhaften Reise und der Wiedersehensfreude auf Familie und Freunde steht. Noch können wir nicht so richtig fassen, dass es das nun war…

unsere gefahrene Route

 

Heute, 3 ½ Wochen später ist wie erwartet immer noch keine Alltag eingekehrt. Wir können es nicht lassen und tingeln hier im für uns trotz erster Sonnenstrahlen kalten Deutschland zwischen verschiedenen Unterkünften hin und her 😉

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Auch die schönsten Abenteuer haben mal ein Ende…

23.02-02.03.2012

Durban hat sogar eine ganze Menge zu bieten. Vor allem einen bunten Mix aus Kulturen und eine wirklich schöne Lage am indischen Ozean. Man kann sich die Zeit in der “uShaka Marine World“ vertreiben, einer Mischung aus Aquarium und Wasserrutschenpark, oder sich Moscheen und Hare Krischna Tempel anschauen, oder schlendert durch den Victoria Street Market, auf dem man in arabischer Manier einfach alles kaufen kann. 201-victoria-street-marketUnd hinter dem Markt kann man dann noch in einen echten afrikanischen Flohmarkt eintauchen und seine Wehwehchen von traditionellen Heilern und Voodoo Frauen heilen lassen. Und wer will kann sich hier auch seine Medizin selber zusammenstellen, angefangen bei Baumrinde bis hin zu undefinierbaren Körperteilen irgendwelcher exotischen Tiere. Bestimmt nicht immer ganz legal und auf gar keinen Fall immer appetitlich! Wir stellen also fest, dass Durban im Grunde eigentlich ein ganz nettes Städtchen ist. Somit hätten wir uns also eine schlechtere Basis für unsere letzten Tage auf dem afrikanischen Kontinent aussuchen können.

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Auf den letzten Metern…

14.02. – 22.02.2012

Da unsere Pechsträhne aus irgendeinem Grund offensichtlich nicht abzureißen scheinen möchte, planen wir den Rest unserer Route so, dass unser Auto dabei bestmöglich geschont wird. Das heißt, die “Rolling Hills“ von Swasiland bleiben von uns unerforscht und wir schlagen den Weg in Richtung Tiefland ein. Alles, was auf der Landkarte auch nur im Entferntesten nach Bergland aussieht, wird von uns gemieden. Speziell im Swasiland sehr schade. Aber unsere oberste Priorität heißt von nun an: Das Auto in einen sicheren Hafen bringen. Und der heißt Durban und ist nur noch wenige hundert Kilometer entfernt. Und entlang des Indischen Ozeans können wir ganz entspannt Südafrikas größter Hafenstadt entgegenrollen. Durchs Swasiland rollen wir aber offensichtlich eine Spur zu schnell. Denn kurz vor der Grenze winkt uns eine fleißige Polizistin raus. Wir waren zu schnell, lautet ihr Urteil. Und in der Tat war uns das “60“ Schild nicht aufgefallen und da lagen wir drüber, das können wir nicht bestreiten. Aber über die uns vorgeworfenen 88 km/h können wir nur milde lächeln, denn auf dem Tempo hatten wir den Bulli schon länger nicht mehr.

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Big trouble in little Swasiland

06.02.-13.02.2012

Wir steuern den Blyde River Canyon über Hoedspruit an und müssen dazu erst mal recht steil in die Berge hinauf. Nach dem Grand Canyon in den USA und dem Fish River Canyon in Namibia ist das Tal, das der Blyde River in die hiesigen Berge gegraben hat der drittgrößte Canyon auf unserem Planeten und laut eines lokalen Werbeslogans der einzig grüne. Er liegt an der so genannten Panoramaroute, die sich unweit des Krüger Nationalparks durch die südafrikanische Landschaft schlängelt. 179-die-drei-rundhuetten-im-blyde-river-canyonEntlang des Flusses gibt u.a. Sehenswürdigkeiten wie “die drei Rundhütten“ und “Gottes Fenster“. An der Erstgenannten machen wir einen Zwischenstopp und gönnen uns einen Blick hinunter ins Tal und auf den Stausee, aus dem die umliegenden Ortschaften mit Wasser versorgt werden. Die Aussicht kann sich sehen lassen und am aufgestauten Wasser sind immer noch deutlich die Spuren der letzten Überschwemmung sichtbar. Statt auf klares Wasser kann man von oben aus auf einen milchig-braunen See blicken.

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Auf eigenen Rädern Richtung Krüger

25.01.-05.02.2012

Wir hoffen immer noch, dass unser Auto in dieser Woche fertig wird und bis es so weit ist beschließen wir unsere Zeit mit dem Besuch der Sehenswürdigkeiten in Pretoria und Johannesburg zu verbringen. Was sich als ziemlich schwierig herausstellt, da es nicht allzu viel zu sehen gibt. Wir besuchen das Apartheid Museum in Jo-Burg, oder Jo-Anna, wie die Schwarzen sagen. 154-eingang-zum-apartheid-museumHier gibt es noch separate Eingänge für Weiße und “Nicht Weiße“. Mit ziemlich vielen Infor-mationen gefüttert schlagen wir in einem Backpackers in Johannesburg auf, wo wir uns mit Ferdi und Kathi mit dem Schlumpfbulli treffen. Wir verbringen den Abend bei Reisegeschichten und Rotwein und beobachten die etwa dackelgroßen Ratten, die durch die Küche toben. Am nächsten Tag kommen wir zurück nach Pretoria, wo wir unser Mietauto wieder abgeben müssen. Zwar ist unser Bulli noch nicht wieder fahrbereit, aber die Reparaturarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Die Filiale von Avis liegt etwa eine viertel Stunde vom Syncro Hospital entfernt und Stuart bietet uns an, dass er uns dort aufgabelt und sicher wieder mit in seine Werkstatt nimmt. Schließlich müssen wir ja durch ein Schwarzenviertel und das soll ja nicht so ganz ungefährlich sein. Wir erklären unserem fürsorglichen Mechaniker, dass wir es durch den ganzen Kontinent geschafft haben, ohne geklaut zu werden. Also werden wir Pretoria am helligten Tag auch bewältigen. Und tatsächlich überleben wir unseren Spaziergang vollkommen unbehelligt. Heute wird das Auto leider wieder nicht fertig, also bietet uns Stuart an, bei ihm zu übernachten. Aber am Freitag ist es dann endlich so weit. Der Motor ist wieder zusammengesetzt und springt bei der ersten Umdrehung des Anlassers an – endlich eine Erfolgsmeldung! Mit neuem Kühler, neuen Federn auf der Hinterachse und diversen anderen ausgetauschten Kleinteilen (wir haben nun auch wieder einen Griff an der Schiebetür 🙂 ) kann es also weitergehen.

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Life's a journey, not a destination

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